Der Kick beim Startern

28. Dezember 2012

Es gibt so ein paar PC-Spiele-Schätze aus meiner Kindheit, die ich in guter Erinnerung behalten habe und von welchen ich mir immer wieder einen Nachfolger gewünscht habe. Zwei Spiele aus der Reihe sind Wing Commander und Privateer, Weltraumsimulationen die zur damaligen Zeit grafisch, cinematisch und vom Spielkonzept her einfach großartig waren. Leider schien die Zeit der Weltraum-Actionspiele vorüber.

Dank Kickstarter erhalten solche Genres aber mittlerweile wieder eine Chance – was mit ein Grund ist, wieso ich mich selber mittlerweile in Kickstarter engagiere und das eine oder andere Spielekonzept mit barer Münze unterstütze, die ich auch nachfolgend mal vorstellen werde:

Shadowrun : Online
Shadowrun ist in erster Linie mal ein Pen & Paper-Rollenspiel, welches mir auch als solches bekannt wurde. Die Story stammt aus dem Science Fiction-Genre und soll hier nun als Online-Spiel umgesetzt werden. Das hat schon bei der Vorstellung sehr interessant geklungen und die In-Game-Bilder sehen auch ganz nett aus. Insgesamt also ein Spiel, welches mich durchaus interessiert hat. Allerdings bin ich aufgrund der doch eher geringen Summe von knapp 500.000 € eher skeptisch was die tatsächliche Realisierung angeht.

Star Command
Star Command sieht nach einem netten kleinen Klick-Spiel für Science-Fiction-Enthusiasten aus. Letztlich habe ich es nur unterstützt, weil ich die Grafik putzig fand und das FAQ, das sie veröffentlicht hatten, ziemlich lässig war. Der Entwickler besäuft sich, während er ein Statement zum Status seines Projekts abgibt. Ihr ursprüngliches Veröffentlichungsziel haben sie spektakulär verfehlt, aber mir ist es lieber wenn sie ein paar Bier saufen und nebenher Bugs fixen anstatt Marketing-Videos zu veröffentlichen und einem dann ein verbuggtes Stück Scheiße vorzuwerfen.

Star Citizen
Klar, Star Citizen musste ich unterstützen. Chris Roberts will ein Wing-Commander-Privateer-Mix-Science-Fiction-Action-Übergeil-Spiel veröffentlichen? Hier! Nimm mein Geld! Nimm noch mehr davon!
Von daher habe ich da auch ein stattliches Sümmchen versenkt – und werde frühestens in zwei Jahren überhaupt was davon haben. Aber insgesamt muss ich sagen dass er den Ansatz bisher am besten umsetzt. Die Kommunikation mit der Community macht zum aktuellen Zeitpunkt einen gigantischen Eindruck und sie haben auch schon eine ganz ansehnliche Tech-Demo hingestellt. Ich bin gespannt, wie gut sie die Einbindung der Community in den Entwicklungsprozess auch umgesetzt bekommen. Außerdem haftet dem Kollegen Roberts so ein kleines Bisschen das Molineux-Syndrom an – viel Versprechen und dann schrittweise zurückrudern. Insofern bleibt abzuwarten, was am Ende wirklich geliefert wird. Dennoch bin ich ganz heiß auf das Spiel!

Elite: Dangerous
Elite: Dangerous ist noch im Entwicklungsprozess begriffen und braucht aktuell auch noch Kohle. Im Moment ist also noch nicht klar, ob das Ganze überhaupt Erfolg haben wird. Elite ist aber auch ein Spiel, an welches ich gute Erinnerungen habe. Die Aussicht, dass hier ein neues, grafisch aktuelles Spiel entsteht, das darüber hinaus auch noch auf dem Mac gespielt werden kann, ist da für mich natürlich ein guter Grund, mich dort zu engagieren. Ich drücke mal die Daumen, dass das Spiel genug Geld erhält.

Das ist der aktuelle Stand meiner Kickstarter-Unterstützung. Mal sehen was sich sonst noch so findet, aber zugegebenermaßen muss jetzt auch mal was geliefert werden. Ich melde mich, wenn ich mal ein Ergebnis in der Hand halte!

Was noch so offen daliegt…

11. November 2012

Mein verfügbares Kontingent für Spiele ist in der letzten Zeit dramatisch eingebrochen. Über Ursache(n) dafür lasse ich mich zu anderer Zeit aus. In der Folge liegt aber das eine oder andere Spiel brach, welches ich in absehbarer Zeit mal antesten möchte, so z.B. SWTOR (die aktuellen Updates), UFO – Enemy unknown.

Aktuell habe ich Mists in Pandaria und Carrier Command – Gaea Mission angespielt. Auf Carrier Command habe ich mich schon längere Zeit gefreut. Das gehört zu den ersten komplexeren Sielen, derer ich mich angenommen habe. Erst auf dem Amiga eines Freundes, dann irgendwann – nachdem ich bei Hertie die PC-Version für 5 Mark kaufen konnte – auch auf bereits erwähntem PC.
Der Strategie-Part hat mich an Carrier Command immer am meisten gereizt – sich nach und nach sein Insel- und damit Nachschub-Netzwerk aufbauen und dann den Gegner schrittweise überfallen und von seinem Nachschub abschneiden. Ich glaube man glorifiziert solche früheren Sternstunden seiner Zeit als Spieler sehr gerne, weshalb auch es auch immer ein Traum von mir war, einen würdigen Nachfolger in den Händen zu halten (in ganz verwegenen Träumen stammte der dann noch aus meiner Feder).
Nun also Gaea-Mission – aber so ganz werde ich daraus noch nicht. Natürlich ist die Grafik gegenüber verbessert – nicht ganz stand der Technik, aber trotzdem ansehnlich. Auch gibt es im Interface Fortschritte, mit dennoch verbliebenem Verbesserungspotential. Das Gundprinzip ist vergleichbar zur Ur-Version, aber es scheint in Nuancen abzuweichen. Das erobern von Inseln ist komplexer geworden und integriert auch ein paar logische Grundideen (wer das Radar zerstört, kann etwas ungestörter von den vollautomatisierten Besatzern auf den Inseln im Kreis fahren). Aber die Steuerung der Einheiten und vor allem die Wegfindung der KI ist ein Drama. Da sind die alten Command&Conquer-Sammler ja reinste Navigationsgenies dagegen. Ich hoffe da kommen bald ein paar Updates, denn im Moment fürchte ich dass ich zu viele Einheiten durch dämliche Navigation verliere.

Von Mists of Pandaria habe ich jetzt mal das Startgebiet gesehen – und ich muss sagen, sowohl der Pandarenmönch, das Startgebiet als auch die Story gefallen mir. Die Musik ist auch wieder wunderschön. Ansonsten muss ich sagen dass ich noch zu wenig gesehen habe – und alles was ich bisher sah ist zwar neu, aber doch irgendwie “wie früher”. Ich denke ich muss wohl einen Blick auf die neuen Gebiete für höhere Level werfen um auf echte Neuerungen zu stoßen.
Beim letzten AddOn schwand jegliche Begeisterung allerdings kurz nachdem ich auf Stufe 85 gelandet war. Ich habe noch nicht mal alle Gebiete vollständig erkundigt. Ich hoffe dass das jetzt ein bisschen anders sein wird – im Rahmen meiner zeitlichen Zwänge natürlich.

We’ll see!

Achievement! -27kg in knapp 6 Monaten

13. Oktober 2012

Es ist vollbracht. Mein Kampfgewicht ist auf die anvisierten 96kg gesunken. Oder um genau zu sein: 95,5kg Stand 11. Oktober 2012. Und es fühlt sich gut an! :)

Gewicht Oktober 2012

Gewicht Oktober 2012

Jetzt kommt die nächste Herausforderung: Gewicht halten. Vermutlich wird dass der deutlich schwierigere Weg. Mal sehen wie’s klappen wird.

Die Reise geht weiter

30. August 2012

Juli und August waren gute Monate für das Gewicht. Es ging steil bergab, mit dem Wohlbefinden steil bergauf. Was zugegebenermaßen noch mehr Gründe hat als das bloße Gewicht.

Auf jeden Fall ist der neue Stand: 103,6 kg. Und damit kann ich sehr gut leben! :)

Gewicht September 2012

103,6kg FTW!

-1kg… pro Woche

01. Juli 2012

So, wenigstens monatliches Update – hiermit auch versaut. Gestern kam was dazwischen. Aber ehrlich gesagt – habe ich das sehr wohlwollend in Kauf genommen!

Es geht voran in Sachen Gewicht. Respektive Bergab. 1 Kilo weniger pro Woche – seit April. Es ist ein Traum, so darf es weitergehen! Im Moment sieht es wie folgt aus:

 

Gewicht Juni 2012

-1kg pro Woche seit April

Im Moment fühlt sich das sehr gut an und so darf es weitergehen!

Schwieriger Neustart

27. Mai 2012

Mit meinem Wechsel in den neuen Job im April letzten Jahres sind meine sportlichen Aktivitäten quasi zum Stillstand gekommen. Aufgrund der ausuferndern Arbeitszeiten konnte ich mich wunderbar in ein “boah – heute schon wieder soviel gearbeitet, da kann ich nicht trainieren…” reinsteigern. Mit der Zeit wurde auch die Ernährungspolitik wieder sehr dürftig. Das Ergebnis sieht man hier:

Das Ehlend hat ein Gesicht

Das Ehlend hat ein Gesicht

Fazit: im April 2012 war ich 12,4kg schwerer als noch im April 2011. Das ist natürlich nicht so richtig… toll. Hinzu kommt, dass ich seit einigen Wochen Probleme mit der Verdauung habe. Dies hat nun zu einem ernüchternden Arztbesuch geführt, der zusätzlich deutlich machte: Micha, du musst was tun.

Meine sportlichen Aktivitäten habe ich schon im Januar wieder aufgenommen, mangels Ernährungsanpassung ist aber nix passiert. Der Mai ist nun zum einen der fitnessreichste Monat, dazu kommt aber dass ich nun wieder mehr auf meine Ernährung achte. Aktuell sieht das so aus:

Gewicht Mai 2012

Die Richtung stimmt wieder

Im Mai ging das Gewicht jetzt erstmal wieder um 3,8kg zurück. Damit kann ich Leben, das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Das neue Ziel bis 1. Dezember 2012: 96 kg.

Fremdschämen

29. April 2012

Wenn man als Mann mal wieder eine Runde fremdschämen will: http://fatuglyorslutty.com. (Man muss des Englischen mächtig sein). Auf der Website geht’s um Äusserungen von Männern/Jugendlichen/Kindern/Personen mit gestörtem Selbstverständnis gegenüber Frauen. Wenn man eine Seite dieses Blogs durch hat, schämt man sich fast, ein Mann zu sein. Mir ist ja völlig unklar, was genau im Leben schief gehen muss, um am Ende solche geistigen Ergüsse von sich zu geben.

ÖPNV vs. Reparaturen

22. April 2012

Bis ich in absehbarer Zeit über meinen Arbeitgeber ein neues Auto erhalte, fahre ich mit dem Smart meiner Mutter durch die Welt. Der hat allerdings gemerkt, dass er demnächst ersetzt werden soll – und da auch meine Mutter ihn nicht weiter nutzen möchte, isser beleidigt. Deshalb hat er sich jetzt mal die Batterie zerschossen.

Okay. Nach 10 Jahren darf eine Batterie kaputt gehen.

So ca. 5 Wochen bevor man ein neues Auto erhält, investiert man ja nun in der Regel nicht großartig in Ersatzteile oder Reparatur. So ‘ne Batterie kostet 70 Euro, wenn man dann noch den Sprit hinzurechnet. Da müsste es doch eigentlich sinnvoller sein, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Die Bushaltestelle liegt 5 Gehminuten von meiner Wohnung weg, man fährt 12 Minuten Bus und geht dann nochmal 2 Minuten bis zur Firma. Der zeitliche Faktor ist also überschaubar.
Wenn ich mit dem Auto in die Firma fahre, sind das zwar nur 3km Fahrstrecke – aber aufgrund des üblichen Verkehrsaufkommens brauche ich für die auch immer mal wieder 15 Minuten. Es können aber auch mal nur 5 sein. Dennoch: der zeitliche Faktor schmerzt wahrlich nicht.

Die Fahrt mit dem Bus kostet pro Fahrt 2,10€. Das macht pro Tag 4,20€. Man könnte das z.B. über ein 4er-Ticket auf 3,95€ pro Tag senken. Über einen Verbundpass könnte ich das noch weiter drücken, aber für den müsste ich erstmal den Pass beantragen, was zusätzliche Kosten verursacht (Passbild, etc.). Wenn wir von 5 Wochen ausgehen sind das 25 Arbeitstage. An 5 davon bin ich auf Dienstreise, bleiben 20. Von denen wiederum muss ich aber an 2 Tagen nach Stuttgart auf ein Seminar, was wiederum teurer wird (parken kann man dort kostenlos in der Hotelgarage. Also:

18 x 3,95€ = 71,10 €
2 x  6,65€ = 13,30 € (fahrt nach Stuttgart)

Die Dienstreise klammer ich aus, da ich dort per Bahn anreise und zwangsläufig mit der U-Bahn nach Stuttgart fahre. Insofern kostet mich also der öffentliche Nahverkehr 84,40 €.

Der Smart wiederum ist kein Verbrauchswunder. Er verbraucht im Schnitt 7,5l Super auf 100km. Kein Scherz! Die einfache Strecke zur Firma sind 3km, macht 6km / Tag. Die Fahrt nach Stuttgart sind einfach 15km, also 30 km /Tag. Den Spritpreis setze ich mal mit 1,70€ / Liter an (wir sind da ja nur noch knapp drunter).

Batterie = 70€
18 x 6km = 108km x 7,5l/100km = 8,1l x 1,70€/l = 13,77€
2 x 30km = 60km x 7,5l/100km = 4,5l x 1,70€/l = 7,65€

Das kostet mich dann in Summe 91,42€. Somit ist das Auto inklusive Reparatur in der Zeit ca. 7€ teurer. Dafür bin ich flexibler, hab’s leichter mit dem Einkaufen und wenn ich mich wie gestern mit jemandem in Stuttgart verabrede, kommen ja noch weitere Kosten dazu die ich jetzt außen vor gelassen habe. Weshalb ich 70€ in eine neue Batterie investiert habe.

Ich denke man könnte deutlich günstiger wegkommen, wenn man konsequent öffentlichen Nahverkehr nutzt. Mit einer Jahreskarte. Aber generell ist das hier in der Region viel zu teuer, insbesondere wenn man mal mit Berlin vergleicht, oder Bremen, oder selbst mit München.

Lästig

25. März 2012

Avira Antivir gehört laut c’t zu den besseren Virenscannern, die man kostenlos erhalten kann. Womöglich ist die kostenpflichtige Version sogar noch ein Stückchen besser. Herausfinden werde ich es allerdings nicht, denn wenn eines sicher ist, dann die Tatsache dass ich im Leben kein Geld für eine Software von Avira ausgeben werde. Warum?

Regelmäßig belästigt mich das Programm mit Werbefenstern. Entweder als Pop-Up direkt beim Start des Systems, oder als Informationsfenster die auf den ersten Blick genauso aussehen wir die Warn- und Hinweisfenster des Programms. Man wird sie nur los, indem man sie aktiv “wegklickt”. Ich empfinde das als aufdringlich und störend. Avira wäre sicherlich die erste Wahl gewesen, wenn ich einen kostenpflichtigen Scanner angeschafft hätte. Aber so halt nicht. Ich mag nicht gedrängt / unter Druck gesetzt / genervt werden. Wer so handelt, schießt sich bei mir automatisch ins Aus, egal wie gut das Programm am Ende ist.

Ängste und so

20. Februar 2012

In den kommenden Monaten naht eine Veränderung im privaten Umfeld. Veränderungen sind erstmal weder negativ noch positiv, sondern einfach mal “anders”. Verbunden damit sind aber oft Ängste und mit solchen sehe ich mich derzeit konfrontiert.

Die umfangreichen Arbeitszeiten und das spielen von SWTOR bieten da einiges an Ablenkung. Aber man entkommt sowas ja nicht. Mich verfolgt das dann im Schlaf. So häufen sich in letzter Zeit die Träume, in denen es sich just um diese Ängste dreht – an einige kann ich mich auch nach Tage später im Detail erinnern.

Die Veränderungen werden kommen und insofern muss man sich dem auch stellen. Letztlich zeigt dann die Zeit, wie man damit umgeht. Es macht keinen Sinn, sich jetzt über ungelegte Eier das Hirn zu zermartern. Auf der anderen Seite war ich schon immer so und von daher wird es wohl auch weiterhin lebhafte Träume geben über Dinge, die nüchtern betrachtet kein Drama sind – mir aber eben Angst machen.